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Kadenzen üben – mit einem einfachen Begleit-Muster

Möchte man Songs entweder nur akkordisch begleiten oder eben auch von einem Song mit der Melodie zusammen ein eigenes Klavier-Arrangement erstellen, muss man immer wieder Dreiklänge in allen 3 Umkehrungen und in allen Tonarten spielen und greifen.

Hierfür gibt es eine spieltechnische, wie auch harmonisch wichtige Grundübung:
die „einfache Kadenz“.

In der Musik spielt die „Quintverwandtschaft“ eine große Rolle. Gemeint ist damit eine Verbindung von Akkorden, deren Grundtöne eine Quinte auf- oder abwärts auseinander liegen. Solche Akkordpaare habe immer einen gemeinsamen Ton, den man in der direkten Verbindung von Akkorden auch „in der selben Stimme liegen lässt“. Dadurch liegen die Akkordverbindungen eng beieinander und man muss hier nur zwei Töne verändern, wenn man nicht durch das Melodiespiel „springen“ muss.

Wenn Du mehr darüber erfahren möchtest, lies diesen Artikel:

Die Kadenz

Einfache Kadenz üben

Für die Spielpraxis ist es deshalb eine effektive und doch einfache Übung, die Dreiklangsverbindungen der „einfachen Kadenz“ mit den drei „Hauptakkorden“ Tonika (1. Stufe), Subdominante (4. Stufe) und Dominante (5. Stufe) letztendlich in allen Tonarten und ausgehend von jeder der 3 möglichen Anfangs-Dreiklangslagen der Tonika intensiv zu üben und schließlich „im Schlaf“ zu beherrschen.

Übe daher diese einfache Kadenz! 

Hier kannst Du die einfache Kadenz in C-Dur downloaden:

Download: Einfache Kadenz in C-Dur

Übe die Kadenzen immer erst nur mit der rechten Hand, damit Du diese Akkordverbindungen routiniert in die Hand bekommst.

Spiele diese Kadenz auch mit weggelassener Tonika in der Mitte – wie auf dem Blatt angegeben.

 

Einfache Kadenz transponieren

Aufgabe: Übe dann die einfache Kadenz in anderen Tonarten!

Transponiere dazu die Kadenz auch erst schriftlich – eine super Übung!

Hier kannst Du Dir Klaviersatz-Notenpapier downloaden:

Download: Notenpapier „Klavier“

 

Aufgabe a) Transponiere diese Kadenz schriftlich nach G-Dur

(Download: Lösung  Kadenz in G-Dur)

 

Aufgabe b) Transponiere diese Kadenz schriftlich nach F-Dur

(Download: Lösung  Kadenz in F-Dur)

 

Diese Kadenz kann man dann auch direkt mit einem einfachen Pop-Begleit-Pattern üben – so macht es dann mehr Laune.

Hier findeest Du die einfache Kadenz als Pop-Pattern:

Download: Pop-Pattern mit der einfachen Kadenz

Lade Dir dazu doch auch eine Schlagzeug-App fürs Handy runter (es gibt einfache und kostenlose im Internet) – dann kannst Du rhythmisch sicher mit Schlagzeug-Begleitung, statt mit einem Metronom üben!

 

Übe zudem auch Moll-Kadenzen.
In der üblichen Moll-Kadenz ist die Dominante auch ein Dur-Akkord!
Nur Tonika und Subdominante sind dann Moll-Akkorde.
(Siehe den oben genannten Artikel zur Kadenz!)

 

Viel Erfolg – und übe regelmäßig!

„Just do it!“

 

 

 

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