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„Icicles“  – eine Klavier-Idee mit einem attraktiven, melodischen Akkordbrechungs-Muster zu bewegter Begleitung

Durch diesen Kreativen Klavier-Impuls kannst Du folgendes für Dich mitnehmen:

1) Du lernst die Wirkung von einem „Orgelpunkt“ (beim Intro) kennen

2) Du lernst ein sysnkopisches Begleitmuster kennen

3) Du übst, mit linker und rechter Hand unabhängig voneinander Betonungen zu setzen

4) Du spielst ein inspirierendes Akkordbrechungs-Pattern in der rechten Hand, das zuerst nur die Dreilangstöne als „Melodie“ nutzt

 

Sieh und höre Dir dieses Klavierstück und das vollständige Video dazu erst einmal an und lade Dir die Noten herunter:

Das Stück / Thema „Icicles“ gefällt mir selbst sehr gut, so dass ich daraus wahrscheinlich noch eine „richtige“ Klavierkomposition erstelle … sealed

Es basiert auf einem Akkordbrechungs-Muster mit charakteristischen Akzenten auf dem 1., 4. und 7. Achtel. Dadurch einsteht ein synkopischer Moment in der Mitte des Pattern. Hier werden zuerst nur die Dreiklangstöne als Melodietöne genutzt.

Das Intro (1. Teil) nutzt einen durchklingenden Orgelpunkt auf der Tonika unter den wechselnden Akkorden des Brechungs-Musters.

Danach wird dem Muster der rechten Hand eine synkopische Wechselnoten-Bassbegleitung unterlegt.

Im 3. Abschnitt steigt die Melodie schrittweise – bei gleichen Betonungen – ab und die Begleitung wird noch bewegter.

1. Übeschritt

„Icicles“ steht in D-Moll und nutzt immer die dem melodischen Moll entlehnte Dur-Subdominante (hier G).
Das Intro beginnt mit dem Thema der rechten Hand, einem attraktiven, melodischen Akkordbrechungs-Muster.
Dieses wird hier dramatisch über einen durchklingenden Tonika-Oktavbass (einen „Orgelpunkt“) gelegt.

Im Intro (der 1. Zeile) musst Du daher nur die rechte Hand spielen können, denn der Oktavbass sollte kein Problem sein laughing.

Spiele als Vorübung in der rechten Hand die vollständigen, vierstimmigen Dreiklänge (mit Oktavgriff), um diese als übergeordnete Einheit wörtlich „im Griff“ zu haben.

Zerlege diesen Griff dann erst in die notierte, „gebrochene“ Dreiklangs-Tonfolge.
Hier werden die höchsten Töne melodisch betont – dafür stehen die Striche über diesen Noten.
Doch aus ohne diese würde man sie als „herausstechende, länger gedachte Melodietöne“ erkennen, interpretieren und daher etwas länger im Finger gehalten (= länger mitklingend) spielen!
Die dazu folgenden Dreiklangstöne kommen also leiser und ergänzend „dazu“.

Übe am besten zuerst nur den ersten Takt als „Schleife“ – ohne Pause und ergänze erst später die ganze Dreiklangsfolge. Schwinge Dich dabei etwas locker auf die Melodietöne, um sie ganz natürlich so zu betonen.

Die Bassoktave wird dazu wuchtig gespielt, auch weil sie lange durchklingen muss.

Das wäre also das „Intro“!

2. Übeschritt

Der nächste Abschnitt – die 2. und 3. Zeile  besteht aus zwei viertaktigen Hälften. Die erste Hälfte wiederholt das Intro – jedoch mit einer belebten, synkopisch angesetzen Begleitung.
Die  zweite Hälfte setzt danach wie eine Wiederholung an und ändert erst in den letzten beiden Takten die Akkorde.
Somit musst Du bezüglich der rechten Hand nur noch diese letzten beiden veränderten Akkordgriffe und -Brechung dazuüben. Der Rest ist Dir bereits bekannt.

Übe daher jetzt erst die neue linke Hand.
Ich nehme hier gerne für die oberen Töne (nach dem Quint- oder Sextsprung) den langen, entspannten 2. Finger.
Zähle den synkopierten Rhythmus vielleicht aus: | 1 + | (2) + | (3) + | 4 + |

Kombiniere dann erst einmal für einen Takt beide Hände – erst natürlich langsam – und wiederhole dieses „Muster“ als Schleife, bis es klar ist.
Danach nimmst Du die anderen Akkorde bzw. die ganze Akkordfolge dazu.

Musikalisch wäre hervorzuheben, dass Du die Synkopen der linken Hand – die „1+“ und besonders die „2+“ – etwas betonst. Die „2+“ fällt hier ganz bequem mit der melodischen Betonung der rechten Hand (auch einer Synkope) zusammen.

Wiederhole zum Schluss diese zwei Zeilen so oft, bis sie „sitzen“.

 

 

 

3. Übeschritt

Dann folgt noch der letzte Abschnitt mit der schwierigsten Zeile.

Die rechte Hand spielt jetzt in der bekannten, rhythmischen Akkordbrechung eine absteigende Melodie. Sie beginnt mit dem Höhepunkt – dem höchsten Ton des ganzen Stückes.
Auch hier wäre wieder sinnvoll, erst die „vollen“, vierstimmigen Akkordgriffe als Vorübung zu greifen und sie erst dann – wie notiert – zu zerlegen.

Mit dem 5. Finger kannst Du immer bequem betont etwas auf die Taktanfänge fallen.

Wenn Du die rechte Hand gut spielen kannst, nimm Dir die Begleitung vor.
Der Tonfolge und der Rhythmus sind jetzt erweitert; der Ambitus geht zur Dezime.

Vor allem fällt aber die Synkope auf der „2+“ weg! Dadurch wird die „3“ – als Taktmitte“ – ganz natürlich betont.
Da in der rechten Hand jedoch die synkopische Melodiebetonung geblieben ist, musst Du hier nur unabhängig betonen!
Im Video weise ich da besonders drauf hin …

Übe dies im Zusammenspiel unbedingt von vornherein sehr gründlich und bewusst.

Am Ende der 1. Klammer kannst Du ggf. in der rechten Hand den letzten Ton weglassen, um den großen Sprung zurück in die Wiederholung sicher bewältigen zu können.

Das Stück endet dann in der 2. Klammer mit einem offenen „add2“-Akkord auf der im ganzen Stück vorkommenden Dur-Subdominante.

 

Kreativ-Ideen - mein Anliegen an Dich

Mein Anliegen mit diesen kurzen Stücken als „Kreative Klavier-Impulse“ ist, dass Du über diese Stücke hinaus Ideen für eigenes Arbeiten bekommst.

Hier ein paar Anregungen:

a) transponiere das Stück (oder Abschnitte) auf jeden Fall auch in andereTonarten. Es sollte Dein Ziel sein oder werden, dass Du in allen Tonarten fit bist!

b) verwende im Pattern alternativ nur die Grundtöne im Bass – passe es entsprechend an

c) überlege Dir eine andere, eigene oder bekannte Akkordfolge – auch mit Melodietönen

d) nutze das Pattern vereinfacht – ohne die Melodiesprünge, doch mit den jeweils betonten, höchsten Dreiklangstönen

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